Medienberichte

Medienberichte

Stellungnahme zum Schreiben von Frau Mäder in den EN

MedienberichtePosted by Roth Peter Thu, March 02, 2017 14:12:23

Zum Artikel „Wenn die Bäume fallen“ (EN vom 13. Februar ) und dem Leserbrief von Frau Ingrid Mäder (EN 24.02.2017)

In ihrem Leserbrief schreibt Frau Mäder u.a. dass die „Mietervereinigung“ von Herrn Worm nichts erreicht hat.

Dem widersprechen wir energisch.

Der Grund, weshalb wir unsere Mietervereinigung vor fast 5 Jahren ins Leben gerufen haben, war, nach Möglichkeit zu verhindern, dass der Bayerische Staat die Aktien der GBW an den freien Markt verkauft, statt an kommunale Träger. Leider ist dies damals nicht gelungen und wir haben an den Folgen zu tragen. Wie uns aber schon vom Deutschen Mieterbund, Mietervereinen, Bündnis für bezahlbares Wohnen, den meisten Erlanger Stadträten und nicht zuletzt auch von den Medien immer wieder versichert wurde, ist es sehr wichtig, dass wir uns einmischen. Mieterhöhungen, die sich im Rahmen gesetzlicher Vorschriften bewegen, können wir natürlich nicht verhindern.

Das Ziel unserer Mietergemeinschaft ist der Erhalt bezahlbarer Wohnungen für die Bestandsmieter und den Erhalt eines sozialen Umfeldes. Deshalb haben wir uns diverser Themen angenommen, unter anderem Aufstockungen, Hausanbau und den Einbau von Aufzügen, zu verhindern, um damit keine rechtliche Grundlage für drastische Mieterhöhungen zuzulassen. Diesen Wünschen ist die GBW in großen Teilen nachgekommen.

Die Wohnungssituation in Erlangen ist momentan dramatisch. Auch die Stadt Erlangen hat ein Interesse daran, dass neue Wohnungen gebaut werden. 25% des vorgesehenen Wohnungsbaues soll öffentlich gefördert sein. Es ist unfair, wenn mit polemischen Mitteln die Situation der Mieter des von der Nachverdichtung betroffenen Gebietes noch weiter zugespitzt wird. Statt mit Trillerpfeifen und Megaphon eine Informationsveranstaltung über die umfangreichen, geplanten, ökologischen Maßnahmen seitens GBW nach Abschluss der Bauarbeiten, zu stören, könnte man vielleicht auch einmal zuhören und nicht öffentlich alle ab watschen, die anderer Meinung sind.

Nach dem St. Florians Prinzip zu fordern, dass Wohnungen wo anders gebaut werden, nur nicht im eigenen Umfeld, ist egoistisch. Natürlich sind Bäume und Pflanzen auch schützenswert, aber welche Neubaugebiete können sich noch den Luxus so großer Grünflächen und Bäume erlauben?

Vom Flächenfraß landwirtschaftlicher Gebiete und dem damit verbundenen Verkehrsaufkommen wird auch nicht gesprochen, wenn man dazu aufruft, dass Wohnungen woanders gebaut werden sollen, nur nicht in der Stadt. Und wenn der Harvester wieder im nur einige hundert Meter entfernten Wald hunderte von Bäumen „erntet“ schaltet sich auch keine“ Flora & Fauna“ ein, um dies zu verhindern.

Der Vorstand der Mietergemeinschaft der GBW

und den Jurymitgliedern der Mietergemeinschaft .

Michael Worm, Helga Sirotek, Inge Kienlein





  • Comments(0)//medien.gbw-mietergemeinschaft-erlangen.de/#post37